Prof. René Gottschalk - Es starben mehr Menschen an Hitzschlag

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René Gottschalk ist Experte für das neuartige Coronavirus, leitet das Gesundheitsamt Frankfurt und ist Mitglied des Kompetenzzentrums für Hochpathogene Infektionserreger.

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Prof. René Gottschalk - Es starben mehr Menschen an Hitzschlag

Was muss noch alles passieren? Wer muss noch kommen und die Wahrheit verkünden, die seit einem halben Jahr de facto für jeden einsehbar auf dem Tisch liegt? Am 1.10.2020 war es Prof. René Gottschalk, nicht weniger als der Chef des Frankfurter Gesundheitsamts, der in der Bild Zeitung die Fakten auf den Tisch legte. Fakten, die den ganzen Corona-Skandal einmal mehr entblössen.

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Im hessischen Ärzteblatt hat der Chef des Frankfurter Gesundheitsamtes, Prof. René Gottschalk, eine Bilanz der Corona Pandemie gezogen. Das Corona-Virus hat auch in Deutschland zu keiner Übersterblichkeit geführt. Es müssen auch immer weniger Covid-19-Infizierte in ein Krankenhaus aufgenommen werden - dies trotz der Zunahme der sogenannt «gemeldeten Fälle». Seit vielen Wochen nehmen schwere Krankheitsverläufe ab. Schwere Symptome, die eine Beatmung erfordern, treten nur noch selten auf. Prof. Gottschalk vergleicht die Zahl der Todesfälle bei einer Corona-Infektion mit der bei einer Grippe oder Hitzewelle.

Prof. René Gottschalk: «Eine Übersterblichkeit ist weder in der Gesamtbevölkerung noch in der Gruppe der Hochrisikopatienten (Bewohner von Altenpflegeheimen) zu verzeichnen. Die Sterbestatistik zeigt im ersten Halbjahr 2020 keine Auffälligkeiten – im Gegensatz zu der erkennbar höheren Sterbezahl während der Influenza-Zeiten 2017 und 2018 sowie während der Hitzeperiode im Juli 2018.»

Dies belegen die Daten vom Statistischen Bundesamt. Auf denen ist die deutliche erhöhte Übersterblichkeit im Januar 2017 und 2018 (Grippewelle mit ca. 25000 Toten) sowie im Juli (Hitzewelle) zu erkennen ist. So starben laut Zahlen des Robert-Koch-Instituts in Hessen 2018 740 Menschen an Hitze und bislang 537 an Corona. In Berlin gab es 2018 490 Hitzetote und dieses Jahr 226 Corona-Opfer.

Prof. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie, stimmt Prof. Gottschalk zu: «Die Interpretationen sind solide, die Sterbefallzahlen würde ich genauso interpretieren.»

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Bei den gängigen Corona-Tests gibt es immer wieder falsch-positive Ergebnisse: Die Betroffnen sind gar nicht krank, obwohl der Test es anzeigt. «Bei niedriger Prävalenz sind die PCR-Tests häufig falsch positiv.» Das heisst: Bei Menschen, die gar kein Corona haben, wird ein positives Test-Ergebnis erzielt, insbesondere, wenn viele Menschen ohne Symptome getestet werden. «Ein PCR-Test alleine sagt nichts über eine mögliche Infektiosität des Betroffenen aus.»

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