Kanton Bern – Wahlen 2019: SVP und SP stemmen sich gegen Sitzverluste, «CVP-out» wahrscheinlich




Im Kanton Bern wehren sich SVP und SP gegen drohende Sitzverluste im Nationalrat. Auch die Mitte kann sich ihrer Sache nicht sicher sein. Hoffnungen auf Zugewinne machen sich die Grünen und - dank Listenverbindungen - auch die EDU.


Von Christian Zingg, Keystone-SDABern (sda)


24 Sitze sind zu vergeben, einer weniger als bisher. Jemand muss also verlieren beim Berner Sesseltanz. Die SVP, die 2015 noch von Proporzglück profitierte, scheint am meisten gefährdet: Sie verlor letztes Jahr bei den kantonalen Wahlen an Boden und muss neu ohne ihre bewährte Wahllokomotive Adrian Amstutz auskommen.

SP und Grünliberale müssen ebenfalls Wackelsitze verteidigen.


Für die Grünliberalen könnte sich aber die Klima-Diskussion als segensreich erweisen, ebenso für die Grünen. Bei ihnen liegt sogar ein Sitzgewinn auf Kosten der SP im Bereich des Möglichen. Nicht schon wieder verlieren möchte die BDP. Sie hofft, dass sich die Listenverbindung mit den Mitte-Parteien GLP, EVP und CVP positiv auswirkt.


Die EVP hat im Kanton Bern eine treue Wählerschaft und kann deshalb davon ausgehen, dass sie ihren Sitz unter der Bundeshauskuppel verteidigt. Die FDP macht sich ihrerseits daran, alleine ihre Sitze zu verteidigen.


Dass die bernische CVP ins Bundeshaus zurückkehrt, halten Beobachter für wenig wahrscheinlich. Das traut man eher der EDU zu. Dank der Listenverbindung mit den Schweizer Demokraten und fünf exotischen Kleinstparteien könnte sie die 4-Prozent-Hürde schaffen. Das ist der Wähleranteil, den es im Kanton Bern für einen Sitz braucht.


15 wollen in den Ständerat


Die Ständeratswahlen haben auch dieses Mal den Charakter eines Jekami: Jeder kann mitmachen. Gleich 15 Bernerinnen und Berner bewerben sich um einen Sitz in der kleinen Kammer, das ist ein neuer Rekord. Valable Wahlchancen haben nur wenige.

Hans Stöckli (SP) tritt nochmals an. Regierungsrätin Beatrice Simon (BDP) möchte ihren abtretenden Parteikollegen Werner Luginbühl beerben. Spannend wird auch sein, wie viele Stimmen Regula Rytz (Grüne), Werner Salzmann (SVP) und Christa Markwalder (FDP) holen. Die absolute Mehrheit wird kaum jemand erreichen. Eine Stichwahl am 17. November ist deshalb wahrscheinlich.


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