Ein Land, vier Sprachen: 60'000 Rätoromanen leben in der Schweiz


Die vierte Schweizer Landessprache ist kein einheitlicher Block, sondern eine Zusammensetzung aus fünf Idiomen. Das Rätoromanische gilt als bedroht und die Frage, wie viele Rätoromaninnen und Rätoromanen in der Schweiz leben, ist nicht so einfach zu beantworten.


02/08/2019 von sda


Die kleinste Sprachgruppe wurde letztmals im Rahmen der Volkszählung im Jahre 2000 umfassend durchleuchtet. Rund 60'000 Rätoromaninnen und Rätoromanen lebten gemäss der Erhebung in der Schweiz.


Das Bundesamt für Statistik führt im 2017 jedoch nur noch 44'354 Personen mit der Hauptsprache Rätoromanisch auf. Wo die etwa 15'000 Personen weniger in 17 Jahren geblieben seien, sei unklar, hiess es beim Dachverband Lia Rumantscha auf Anfrage. Der Verband führt die Differenz auf das Erhebungssystem zurück.


Das Rätoromanische ist kein einheitlicher Sprachblock, sondern eine aus dem Lateinischen stammender Strauss von Sprachen, der sich zusammensetzt aus fünf gesprochenen und geschriebenen Idiomen. Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter und Vallader heissen diese regionalen Idiome. Sie werden überlagert von der Schriftsprache


Rumantsch Grischun.


Der verstorbene Romanistik-Professor Heinrich Schmid von der Universität Zürich hatte 1982 im Auftrag der Lia Rumantscha Richtlinien für eine gesamtbündnerromanische Schriftsprache erarbeitet.


Schon 1986 wurde Rumantsch Grischun vom Bund als Amtssprache benutzt. Der Kanton Graubünden zog 2001 nach und führt die Schriftsprache seither als offizielle Amtssprache.


An der Basis ist Rumantsch Grischun freilich nie so richtig angekommen. Und seit einigen Jahren machen die Anhänger der regionalen Idiome in Graubünden mobil gegen die Schriftsprache vor allem als Schulsprache. Initiativen zur Abschaffung von Rumantsch Grischun wurden erfolgreich ergriffen und werden immer noch ergriffen - derzeit in den Gemeinden Surses und Albula.



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